Welche potenziellen Gesundheitsrisiken berücksichtigt der WohnGesundCheck?
Unsere WebApp analysiert die Nähe zu verschiedenen Objektkategorien, die mit folgenden Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht werden können:
Lärmbelästigung
Chronischer Lärm kann Stress verursachen, den Schlaf stören und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Wir berücksichtigen die Nähe zu:
- Hauptverkehrsstrassen und Autobahnen
- Eisenbahnlinien
- Industrie- und Gewerbegebieten
- Tankstellen (Verkehrslärm und Betrieb)
Luftverschmutzung
Schadstoffe in der Luft wie Feinstaub, Stickoxide oder VOCs können Atemwegserkrankungen, Allergien und andere Gesundheitsprobleme verursachen.
Wir prüfen die Nähe zu:
- Stark befahrenen Strassen
- Industriellen Bauten
- Müllverbrennungsanlagen
- Tankstellen (flüchtige organische Verbindungen)
Elektromagnetische Felder
Aus Vorsorgegründen informieren wir über die Nähe zu Quellen nichtionisierender Strahlung.
Prüfung von:
- Hochspannungsleitungen
- Mobilfunkantennen (basierend auf Sendeleistung und Distanz)
Potenzielle Strahlenrisiken
Wir berücksichtigen Sicherheitszonen und Abstände zu sensiblen Standorten.
Geprüfte Anlagen:
- Atomkraftwerke (innerhalb der Schweiz)
Gebäudeschadstoffe
Basierend auf dem Baujahr des Gebäudes schätzen wir das Risiko für belastete Wohnsubstanz ein.
Historische Risiken:
- Asbest-Vorkommen (bei Baujahren vor 1990)
- Verwendung bleihaltiger Farben (bei Baujahren vor 2006)
Der WohnGesundCheck Schweiz dient einer ersten Orientierung und basiert auf der Auswertung von öffentlich verfügbaren Geodaten. Er kann keine professionelle Messung vor Ort, keine ärztliche Beratung oder eine detaillierte Risikoanalyse durch Fachexperten ersetzen. Die tatsächliche Belastung an einem Ort hängt von vielen weiteren Faktoren ab (z.B. Wetterbedingungen, genaue Emissionswerte, bauliche Schutzmassnahmen). Die Vollständigkeit und Genauigkeit der zugrundeliegenden Daten kann nicht in jedem Fall garantiert werden. Wir sind bestrebt, die Datenqualität kontinuierlich zu verbessern.
